Zum 40. Geburtstag des VW Golf legt Volkswagen einen weiteren Golf Edition auf.

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  • Es ist wieder soweit.
    Zum 40. Geburtstag des VW Golf legt Volkswagen einen weiteren Golf Edition auf.

    Die Auflage von besser ausgestatteten Sondermodellen hat im Hause Volkswagen ja bereits Tradition.
    Im Grunde genommen könnte man ja das Sondermodel Pirelli als die erste Golf-Edition im Hause Volkswagen bezeichnen.
    Von der Namensgebung her ist es aber erst der Nachfolger Golf 2, der als erster die Bezeichnung „Edition“ im Namen führen durfte. Es wären hier sogar mehrere Sondermodell zu nennen. Und zwar der „Limited Edition, der „GTI Edition One“ sowie der „GTI Edition Blue“. Neben dem nur 71 mal gebauten „Limited“ kann auch der Golf Country mit der „Chrom Edition“ unter die „Editions“ eingereiht werden. Vom „Chrom Edition“ mit cremefarbener Echtlederausstattung, elektrischem Faltschiebedach und verchromten Anbauteilen wurden übrigens nur 558 Stück gebaut. Der rund 12.000 mal gebaute „Edition One“ ist schon weniger selten, nichts desto trotz aber für Sammler im Originalzustand sehr zu empfehlen. Noch seltener ist der nur 2.100 mal gebaute „Edition Blue“. Überhaupt waren die späten 80er und frühen 90er geprägt von zahlreichen Golf Sondermodellen. Speziell für Volkswagen-Mitarbeiter gefertigte Modell wurden als „Wolfsburg-Edition“ bezeichnet.

    Insgesamt gibt es jedenfalls zahlreiche „Editions“. Hervorzuheben ist aber auf jeden Fall noch der Nachfolger Golf 3 „GTi 16V Edition“ und in Deutschland der „VR6 Edition“. Beim Golf IV gab es zum Abschied ebenfalls einen „Golf GT Edition“, wobei sich der „R32 Edition“ – der gerne als „Last Edition“ bezeichnet wird – besonders ins Gedächtnis gebrannt hat.
    Bis dahin scheinen die „Editions“ – ebenso der Pirelli – eher zur Modellaufwertung vor dem Modellwechsel gedacht gewesen zu sein. Das ändert sich mit dem Golf V GTI „Edition 30“, der zum 30-Jahr Jubiläum von Volkswagen auf den Markt gebracht wurde. Der „Edition 30“ hatte übrigens wieder spezielle Pirelli-Felgen, ebenso wie sein Ur-Ahn, der Golf I Gti „Pirelli“ und endlich gab es wieder Sitze mit Schotten-Karos. Der Golf VI „Edition“ war als Sondermodell zum 35-jährigen Jubiläum des Golf GTI gedacht und unterschied sich nur geringfügig von seinen Serienkollegen, v.a. dadurch, dass die Zahl 35 an diversen Stellen am Fahrzeug zu finden war.

    Und jetzt ist der Modelname Golf 40 Jahre alt und hat nicht nur eine Generation von Fahrern geprägt. Damit wurde es für Volkswagen auch Zeit ein neues „Edition“ Sondermodell vom Stapel zu lassen.

    Beim neuen Golf Edition stechen v.a. die Sportsitze in Volcano-Braun mit eingeprägtem Wolfsburglogo und der klassischem schwarzen Dachhimmel ins Auge. Eine der acht zur auswahl stehenden Faqrben ist „Light Brown Metallic“, dass neben schwarz hervorragend zur Innenausstattung passen dürfte. Der „Edition 40“ rollt auf eher mikrigen 17“ Felgen des Typs „Singapore“ daher, wobei man auch – ebenfalls nicht gerade überwältigende – 18“ „Serron“ Felgen auswählen kann. Erkennbar ist der „Edition 40“ wie üblich auch am Edition-Schriftzug. Heute schon obligatorische Xenon-Scheinwerfer und anderes technisches Schnörkselwerk, wie etwa der „Blind Spot-Sensor“ mit Ausparkassistent ergänzen die Vollwertige Ausstattung. Für die Multimedia-Freaks bietet der „Edition 40“ das Radiosystem „Composition Media“mit 14,7 cm großen Bildschirm, insgesamtacht Lautsprecherund Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte überSD-Kartenslot, USB-Schnittstelle und Mediabuchse AUX-IN. Zum bequemen Telefonieren während der Fahrt gibt es zudem die integrierte Mobiltelefonvorbereitung.



    Ausstattungsmäsig basiert der Golf „Edition 40“ auf dem Highline-Model und weist, bei einem Kaufpreis von 27.700 Euro, gegenüber konfigurierten Fahrzeugen einen Preisvorteil von 825 Euro auf.

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