Volkswagen sollte nach dem New Beetle noch mehr Mut zum Retro-Design zeigen und den SP neu auflegen

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  • Die Chance jemals einen der in Brasilien von 1971 – 1976 Volkswagen SP in Europa zu Gesicht zu bekommen sind – außer man besucht das Volkswagen Museum in Wolfsburg – denkbar gering. Bis 1976 wurden bei Karmann do Brasil ca. 10.000 Fahrzeuge des Typs SP1 und SP2 hergestellt. Lediglich ein einziges Fahrzeug wurde neu nach Europa – und zwar Portugal – geliefert. In Europa wird es heute wohl nur ein paar Dutzend dieser Fahrzeuge geben.



    Meiner Meinung nach handelt es sich bei dem, bei uns relativ unbekannten SP, um einen der formschönsten Volkswagen der 70er.
    1969 wurde unter Professor Rudolf Leiding bei Volkswagen do Brasil ein Projektfahrzeug entwickelt. So entstand der anfangs noch reichlich untermotorisierte SP – wobei SP für São Paulo steht – auf Basis des VW Typ 3. Das brachte ihm schnell den Spitznahmen „Sem Potência“ – d.h. „Ohne Leistung“ ein. Selbst der 63 Ps starke luftgekühlte 1700er war keine Rennmaschine und fuhr nicht schneller als 160 km/h. Erst der nicht mehr in Serie gebaute SP3 wäre für einen wassergekühlten leistungsstärkeren 1800er Motor vorgesehen gewesen.
    Retro-Design und Mut zur Serie könnte Volkswagen mit dem SP aber auch in Europa einen neuen Kassenschlager bescheren. Den heutigen Fahrzeugen wird oft vorgeworfen, dass sie sich designmäßig kaum mehr voneinander unterscheiden. Oft sind es aber die Retro-Design Fahrzeuge, wie etwa der New Beetle, der neuaufgelegte Fiat 500 Abarth oder auch der neue Mini Cooper, die eine Marke neu definieren können, weil sie in der Lage sind Emotionen zu wecken.



    Ich finde diese Designstudien einfach Hammer und würde mir so ein Fahrzeug bei angemessenem Preis sofort kaufen.

    Greez,
    DOC!

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